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Umgang mit Stress

„Kann man mit Stress umgehen?“, mögen Sie sich vielleicht jetzt fragen? Ja, das kann man! Wobei wir Ihnen empfehlen möchten, Ihre Aufmerksamkeit zuallererst auf das Vermeiden von Stressreaktionen zu konzentrieren. Selbstverständlich haben Sie in den wenigsten Fällen die Möglichkeit, Stress zu vermeiden. Was Sie aber tun können, ist, Ihre innere Einstellung gegenüber belastenden Situationen zu ändern. Das ist sogar doppelt gut für Ihr Herz und damit für Ihre Gesundheit, denn Stress ruft oftmals neuen Stress hervor. Das Gesamt-Programm von Crataegutt® sieht im Stressmanagement, wie viele Stresstherapeuten auch, ein Verhalten, das jeder lernen kann und das vor allem in der Lage ist, Ihre Lebensqualität zu steigern.


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Innere Einstellung ändern

Zu einer Stresssituation werden viele Ereignisse erst, wenn Sie diese deutlich negativ werten. Im Gegensatz zu unseren Vorfahren, die durch Kampf oder Flucht ihr Überleben sicherten, sind Stresssituationen heute selten lebensbedrohlich. Ein positiverer Umgang mit Stress kann Ihnen gelingen, wenn Sie sich fragen: „Was kann mir schlimmstenfalls passieren“? Allein durch diese sich selbst gestellte Frage erlangen Sie schon eine innere Distanz zu der Stresssituation. Und Sie machen sich selbst bewusst, dass nicht wirklich Existenzbedrohendes passieren kann. Allein dadurch nehmen Sie der Situation den Schrecken, die Stressreaktion lässt nach und Sie sind wesentlich besser in der Lage, mit der Situation umzugehen. Probieren Sie es aus und erleben Sie, dass auch Sie es in der Hand haben können, Belastungen zu steuern. Viele Volkshochschulen, Krankenkassen und Mitglieder des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes wie z.B. die Diakonie, die Caritas und die AWO bieten Veranstaltungen zum Thema Stress und zu seiner Bewältigung an. Diese sind durchweg zu empfehlen.


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Entspannung und Stressmanagement

Um sich von einer belastenden Stresssituation erholen zu können, muss Ihr Organismus in das Entspannungsmuster kommen können. Die Kunst des Entspannens oder des Müßiggangs haben wir indes in den letzten Jahrzehnten weniger pflegen können. Das „Gestresst-Sein“ eroberte unseren Alltag. Können Sie sich erinnern, dass man in den 60er-Jahren von Stress sprach? Wohl kaum, aber da verlief das Leben auch noch langsamer, insgesamt geordneter und überschaubarer. Die Autorin Birgit Frohn hat eine sehr empfehlenswerte Anleitung zum Stressmanagement und zur Stärkung Ihrer Stresskompetenz in der Vergangenheit publiziert.

Stressmanagement-Tipps von Birgit Frohn

Die Autorin empfiehlt, über folgende Botschaften nachzudenken, die Stresstherapeuten ihren Patienten mit auf den Weg geben:

  • Liebevoller Umgang mit sich selbst
  • Guten Kontakt mit anderen Menschen pflegen
  • Lebensrhythmus ordnen
  • Balance zwischen Anspannung und Entspannung suchen
  • Muße finden und Genießen lernen
  • Unveränderliches akzeptieren
  • Sich erreichbare Ziele setzen

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Persönliche Stressursachen aufspüren

Erkenntnis ist der erste Weg zur Besserung, eine Volksweisheit, die Ihnen helfen kann, Belastungen in den Griff zu bekommen. Stellen Sie sich diese Fragen. Ihre Antworten dazu vermögen Ihnen einen Weg aufzuzeigen, wie Sie mit Stresssituationen langfristig besser umgehen können.

  • Wie realistisch sind die Ziele, die ich mir stecke?
  • Mache ich mir vieles unnötig schwer?
  • Wo verausgabe ich mich umsonst?
  • Stört mich, was nicht durch mich beeinflussbar ist?
  • Versuche ich dort perfekt zu sein, wo es gar nicht erforderlich ist?
  • Ärgert es mich, dass ich nicht versuche, mich durchzusetzen?