Diabetes fördert Fettablagerungen in den großen Blutgefäßen = Arteriosklerose, umgangssprachlich Arterienverkalkung genannt. Zusätzlich schädigt Diabetes vor allem die ganz kleinen Blutgefäße und verschlechtert so die Durchblutung in den Organen, auch im Herzmuskel. Neben den Genen, die wir von unseren Vorfahren mitbekommen haben, sind Übergewicht und Bewegungsmangel die wichtigsten Ursachen für Diabetes mellitus. Der Körper unserer Ahnen musste auch in Zeiten des Mangels und Hungers viel Energie für ein anstrengendes Leben bereitstellen. So ist der Mensch darauf spezialisiert, aus jedem Bissen Nahrung möglichst viel Glucose (Traubenzucker) herzustellen, den Treibstoff unseres Körpers. In unserer Zivilisation der Überernährung kehrt sich diese Fähigkeit nun gegen uns: Je mehr wir essen, desto mehr Glucose produziert der Körper, und je weniger wir uns bewegen, desto weniger verbraucht er. Die Folge, der Blutzuckerspiegel steigt.